GAZETKA
Informationen des Polnischen Kulturvereins und der Vereinigung der Polen in Berlin über Ereignisse aus dem deutsch-polnischen Kulturleben 16/10/05
Berlin październik / Oktober 2005 Nr. 60

25 Jahre Deutsches Polen-Institut

strona 5

Vom Deutschen Polen-Institut haben wir immer wieder berichtet. Nun feierte das Institut das 25. Jubiläum seiner Gründung. Am 22.Juni fand im Staatstheater Darmstadt eine Feier statt, an der so bedeutende Gäste wie der Bundespräsident Horst Köhler, der polnische Präsident Aleksander Kwasniewski und der hessische Ministerpräsident Roland Koch teilgenommen hatten.

Die Festreden hielten Hans Koschnick, Präsident des Deutschen Polen-Instituts, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt Peter Benz, Bundespräsident Köhler, Präsident Kwasniewski, Ministerpräsident Koch, Minister Zöllner und der Direktor des Deutschen Polen-Instituts Prof. Dr. Dieter Bingen. Die Veranstaltung schloss mit musikalischer Darbietung von Violinstücken von G. Bacewicz, J.S. Bach und H. Wieniawski, durch Joanna Madroszkiewicz. Anschließend trat das Polnische Tanztheater Posener Ballett auf.

Die Bedeutung des Deutschen Polen-Instituts für die Entwicklung der deutsch-polnischen Freundschaft ist enorm. Einen Namen wird die Geschichte des DPI in Darmstadt niemals vergessen – es ist der langjährige Direktor des Instituts und Übersetzer polnischer Literatur Prof. Dr. Karl Dedecius.

Über die „europäische Dimension“ des Instituts und seine vielen wichtigen Projekte sowie über die aktuelle Situation der deutsch-polnischen Beziehungen ist in den zuvor erwähnten Reden nachzulesen. Sie sind alle im Wortlaut in den „DPI -Nachrichten“ Nr.12 abgedruckt.

B.S.

Podiumsdiskussion Christliches Europa

Foto: B.S.

Im Rahmen des Deutsch-Polnischen Jahres 2005/2006 fand am 20.06.2005 eine Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Polnischen Magazin „Dialog“ statt. Der Veranstalter, Polnisches Institut Berlin, hatte namhafte Gäste eingeladen.Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, Erzbischof von Lublin Prof. Józef  Życiński und Prof. Dr. Rita Süssmuth als Moderatorin sprachen über die christliche Ökumene, über Verständigung und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen und über die Notwendigkeit eines umfassenden Dialogs.

Polonia und Erzbischof von Lublin Prof. Józef  Życiński und Prof. Dr. Rita Süssmuth Prof. Dr. Rita Süssmuth (Bundestagspräsidentin a.D.)

Erzbischof Życiński erwähnte die polnische Solidarnosc, die damals, vor 25 Jahren, das Gebet gesucht hatte. Im Gegensatz zur damaligen kommunistischen Regierung, die den Klassenkampf gefordert hatte, wollte die Bevölkerung die christliche Familie. Landesbischöfin Käßmann bemängelte, dass viele von uns heute nicht wüssten, was Weinen bedeutet.

B.S.

poprzednia następna strona
Home

16.10.2005 18:58:01

adres GAZETKI (eMail)