GAZETKA
Informationen des Polnischen Kulturvereins und der Vereinigung der Polen in Berlin über Ereignisse aus dem deutsch-polnischen Kulturleben 24/04/05
Berlin kwiecień / April 2005 Nr. 59
Preis für Gesine Schwan

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Die Präsidentin des Netzwerkes Europäische Bewegung Deutschland, Monika Wulf-Mathies, schreibt in einer Broschüre dieses Netzwerkes – „Wer Europa bewegen und den Prozess der Europäischen Integration aktiv gestalten will, der bzw. die muss sich selbst bewegen: engagiert, kreativ und vernetzend!“ Der von diesem Netzwerk verliehene „Preis Frauen Europas –Deutschland 2005“ erhielt in diesem Jahr Frau Prof. Dr. Gesine Schwan. Dieser Preis wurde Frau Professor Schwan am 21.Februar im Roten Rathaus in Berlin von Irina Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein überreicht. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Irena Lipowicz, Sonderbeauftragte Botschafterin des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten. 

Engagiert und kreativ ist Gesine Schwan schon lange. Als Präsidentin der Europa-Universität „Viadrina“ in Frankfurt an der Oder hat sie einen großen Beitrag für die Annäherung der Polen und Deutschen, vornehmlich der jungen Menschen aus beiden Ländern, geleistet. Zu merken war das in der Laudatio ihrer Studenten, die sich begeistert über ihre Rektorin geäußert hatten.  Sie ist zudem seit November 2004 Koordinatorin der Bundesregierung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Ihr Engagement für die Vertiefung des deutsch-polnischen Dialogs ist einzigartig. Menschen wie sie gehören fast schon zu Garanten der freundschaftlichen Entwicklung  der Beziehungen zwischen Deutschland und Polen.

T.S.

Deutsch-Polnisches Neujahrkonzert

Am 15. Januar im Gemeindezentrum „Grünes Dreieck“ in der Angerburger Allee fand ein ganz besonderes Konzert statt, das Deutsch-Polnisches Neujahrkonzert. Veran-staltet wurde es von der Europäischen Kulturgesellschaft „Polonaise“ in Berlin.

Die stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft, Frau Grażyna Krzyżaniak und Pastor Till Sauer vom Gemeindezentrum begrüßten das Publikum herzlich. Till Sauer betonte die Bedeutung von Musik, die nicht nur tröstet, sondern gibt Kraft und schafft Nähe zwischen den Menschen.

Das Ensemble Polonaise unter der Leitung von Prof. Jürgen Rasinski begann das Konzert mit den Werken von Johann Pachelbel und Mikolaj Gomolka. Anschließend erlebten wir deutsche und polnische Weihnachtslieder, die in einer sehr eindrucksvollen Form vom Chor des Collegium Cantorum aus Posen unter der Leitung von Malgorzata Kwasniak-Chmielewska präsentiert wurden. Irina Nikolskaya, eine junge Solistin aus Petersburg, die gegenwärtig in Berlin Gesang studiert, überraschte uns mit Werken von Peter Tschajkowski und Katarzyna Stroinska. Der Gemeindechor „Gospel Beat“ sang „Wenn die Engel singen“. Den musikalischen Teil schlossen beide Chors mit der amerikanischen Version von „Vater unser“ ab.

Zum Ausklang des Abends wurde das Publikum von Herrn Professor Rasinski, dem Vorsitzenden der Europäischen Kultur-gesellschaft, zum symbolischen Glas Wein und masurischen Köstlichkeiten eingeladen. Den masurischen Salat hatte höchst persönlich Frau Krzyzaniak zubereitet.

 

T.S.

Ausstellung

Am 7.April 2005 wird in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, in der Stauffenbergstr.13-14, die Ausstellung „Größte Härte...“ Verbrechen der Wehrmacht in Polen September/Oktober 1939 eröffnet. Die Ausstellung dauert bis zum 30.Juni 2005 und wird vom Deutschen Historischen Institut aus Warschau präsentiert. Die Öffnungszeiten Mo - Mi, Fr 9-18 Uhr, Do 9-20 Uhr, Sa und So 10 – 18 Uhr.

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24.04.2005 19:26:41

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