GAZETKA

Informationen des Polnischen Kulturvereins und der Vereinigung der Polen in Berlin über Ereignisse aus dem deutsch-polnischen Kulturleben

10/26/03

Berlin listopad / November 2003

Nr 55

 

 

 

 

30 Jahre Deutsch-Polnische Gesellschaft

Strona 6

Ein sehr bezeichnendes Stichwort erhob sich über der Feierstunde anlässlich des 30jährigen Bestehens der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Berlin. „Polen – was liegt näher!“ lautete der Satz, der sehr wohl das Credo der Gesellschaft sein durfte, sein durfte seit 30 Jahren. Eine lange Zeit ist das und eine sehr erfolgreiche, wie es auch die Liste der anwesenden Gäste beweist.

Der Vorsitzende der Gesellschaft, Christian Schröter, begrüßte am 14. September über 200 Gäste nach einer musikalischen Einführung mit dem Concertino da Camera von Jacques Ibert. Seit 30 Jahren setzt sich die Deutsch-Polnische Gesellschaft (DPG) für die deutsch-polnische Verständigung  und Freundschaft ein, bringt die polnische Kultur in diese Stadt, organisiert Konzerte, Ausstellungen, Diskussionen sowohl in Berlin als auch in Polen. Die Gesellschaft, wie Ch.Schröter in seiner Ansprache betonte, unterstützt insbesondere Begegnungen der deutschen mit der polnischen Jugend, um so auch das Entstehen des Europäischen Hauses zu beschleunigen. Sehr wichtig ist die von der DPG herausgegebene Zeitschrift “Spotkanie“.

Foto: B.S.

Besondere Anerkennung erfuhr die Gesellschaft und ihr Vorsitzender vom Gesandten der Botschaft der Republik Polen Wojciech Wieckowski. Auch der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Walter Momper, beglückwünschte die DPG und unterstrich die gegenwärtige deutsch-polnische Freundschaft. Zu weiteren Rednern gehörten Monika Helbig, Staatssekretärin und Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund, Günter Piening, Beauftragter des Senats von Berlin für Integration und Migration und der Bürgermeister von Steglitz.

Nach einer kurzen musikalischen Pause trat der Kommentator der polnischen Wochenzeitung „Polityka“, Adam Krzeminski mit einem Festvortrag auf. Darin kam besonders deutlich zur Sprache, mit welchen Schwierigkeiten beide Seiten zu Zeiten des Sozialismus zu kämpfen hatten. Damals galt es das uninteressante Land Polen erst zu entdecken.

Den musikalischen Höhepunkt bildete „Ein Abend mit Stanislaw Moniuszko“ mit Chorwerken, Liedern und Opernarien. Den deutsch-polnischen Chor „Spotkanie“ leitete Josef Wilkosinski. Das Publikum bedankte sich für den exzellenten Abend mit einem sehr herzlichen Beifall.

Teresa Stopa

 

 

 

 

 

poprzednia następna strona
Home

Adres GAZETKI (eMail)

 

 

C2003

26.10.2003 21:24:33